Fokus Hotel wertvolles Wissen für mehr Erfolg

Fokus Hotel auf der Fachmesse INTERGASTRA bietet wertvolles Wissen für mehr Erfolg

Fokus Hotel präsentierte auf der INTERGASTRA in Halle 6 wegweisende Vorträge über neue Strategien und Trends in der Hotellerie. Rennommierte Hoteliers, Architekten, Innenarchitekten und Designer sprachen über neue Ideen und Projekte. Der erste Referent: Simeon Schad, Inhaber des V8 Hotels im Meilenwerk am Flughafen Böblingen und des Hotels Keinath in Stuttgart sprach über Online-Eigenvermarktung in der Hotellerie. Der erfolgreiche Hotelier erklärte seine Marketing-Strategie, wie er Unabhängigkeit von Onlineportalen erreicht hat und so dem allgemeinen Preisdruck entgeht. Seine Hotelwebseiten bieten optimierte Präsentationen und Erlebbarkeit sowie direkte Buchungsmöglichkeiten für potenzielle Hotelgäste. Der sympatische Hotelier erklärte, wie er sich durch seine individuelle Internetpräsentation, Know-how und Strategie zur Eigenvermarktung abhebt. Webseite www.v8hotel.de

Hotelzimmer optimal planen, einrichten und vermarkten

Der zweite Vortrag im Fokus Hotel wurde von Rudolf Schuster und Michael Schuster, Geschäftsführer von Schuster Hoteleinrichtungen aus Grabenstätt in Bayern gehalten. Der Familienbtrieb ist seit 90 Jahren auf dem Markt und arbeitet mit eigener Planungsabteilung.
Im Werk befindet sich eine Ausstellung mit 16 komplett ausgestatteten Hotelzimmern.
Die Beispiel-Hotelzimmerausstattungen werden ständig aktualisiert. Wenn ein Hotelier nach einem Jahr die Ausstellung besucht, sieht er neue, zeitgemäße Eindrücke und Ideen.
Hoteliers haben nur einen Ansprechpartner und erhalten von der Schuster Möbelwerkstätte GmbH ein schönes Gesamtkonzept.
Das Video zeigt zur Einstimmung nur die ersten Minuten des Vortages der beiden Geschäftsführer auf der INTERGASTRA. Die Kernpunkte des Vortrages wurden zum besseren Verständnis von Bayrisch nach Hochdeutsch übersetzt.


Kundenanalyse Bedarf Wünsche Finanzierung

Zuerst wird eine Analyse erstellt und dazu Fragen gestellt:
  • Welchen Gast möchten Sie bedienen? Urlaubsgast? Feriengast? Businessgast? Tagungsgäste?
  • In welcher Umgebung liegt das Haus? Welche Umgebung soll widergespiegelt werden? Kulturelle Besonderheiten?
  • Wie lange ist die voraussichtliche Aufenthaltsdauer der Hotelgäste? In der Stadt Kurzaufenthaltsgäste? Feriengäste?
  • Wenn ein Generationenwechsel stattfindet, besteht die Möglichkeit frischen Wind reinzubringen und sich neu zu präsentieren
  • Welches Budget steht zur Verfügung? Wieviel Geld kann ausgegeben werden, damit die Sternenkategorie erreicht werden kann?
  • Welche Massnahmen sollen mit welchen Mitteln umgesetzt werden?
Wenn diese und viele weitere Fragen geklärt sind, dann geht es weiter, wie die Hotelzimmer gestaltet werden sollen.

Wie sieht eine moderne Hoteleinrichtung aus?

  • Hotelzimmer sollten mit moderner Technik eingerichtet sein
  • Gäste erwarten große Fernseher mit MultiMedia, Radio, Internet, Dockingstation für Smartphones
  • Moderne Farben, schöne Wandgestaltungen, zeitgemäße Materialien
  • Schnelles WLan für Privat- und Geshäftskunden, ausreichende Beleuchtung am Schreibtisch
  • Energieeinsparung durch LED-Beleuchtung
  • Schokolade und etwas Süßes bereitstellen, Kuscheldecke ...

Wie lassen sich Räume im Hotel emotionalisieren?

Der Gast soll in einen Raum hineinkommen und einen AHA-Effekt erleben. Der Hotelgast muß sagen "wau das gefällt mir, so etwas sieht man nicht überall" und das erreicht man nur über einen Hotel-Komplettausstatter. Er nimmt das Konzept in die Hand und stimmt vom Boden bis zu Wandgestaltung, Vorhängen, Möbeln bis zu bequemen Sesseln alles ab. Die Planer und Architekten sind geschult, dass sie ein harmonisches, gemütliches Zimmer mit abgerundeten Elementen unter Berücksichtigung von Fēng Shuǐ und Vermeidung von Zugluft (zwischen Eingangstür und Fenster kein Bett) gestalten. Besonders in Österreich ist Zirbelholz sehr gefragt, weil es beim Schlafen ein besonderes Wohlempfinden hervorhebt.
Hotelrenovierungen kosten sehr viel Geld
Hotelrenovierungen kosten sehr viel Geld, nicht nur die Zimmer, Bäder, Lobby, Bar sind unglaubliche Summen. Aber die Hoteliers sind im Zugzwang, denn Hotelbewertungsportale bzw. Hotelbewertungsplattformen verzeihen nichts. Leasing ist eine Möglichkeit, die Hotelzimmerrenovierungen komplett zu finanzieren. Die restlichen Rennovierungen, die nicht Leasingfähig sind, z.B. Bäder, lassen sich mit normaler Finanzierung über die Bank erledigen. Neue Hotelzimmer sind immer so gestaltet, dass sie reinigungsfreundlich sind und keine Ritzen für Schmutz entstehen. Es werden auch Teilrennovierungen angeboten. Manchmal ist es möglich Wandfarben zu ändern, Textilien zu tauschen oder Sessel zu kaufen, um sich nicht finanziell zu übernehmen. Teilrennovierungen sind auch bei laufenden Betrieb und hoher Auslastung möglich. Hoteliers können Kosten sparen, wenn die Hotelzimmer so schnell wie möglich wieder verfügbar sind. Deshalb liegt dem Unternehmen Schuster Hoteleinrichtungen eine extrem effiziente Umsetzung am Herzen.
Vermarktung über die Homepage nur mit bester Qualität
Qualität ist Trumpf sagt Rudolf Schuster. Wer nicht nicht spurt bekommt eine fette Abmahnung bei Holidaycheck oder HRS. Dort sieht man die Mängel im Hotel in Makroaufnahmen und es entsteht ein riesiger Imageschaden. Das muss sich jeder Hotelier immer bewust machen. Nur mit einem Firmenwechsel, bekommt man negative Bewertungen weg. Mit der Entscheidung für eine Rennovierung, sollte diese gleich auf der Homepage angekündigt werden. Kunden bekommen von der zu erwarteten Rennovierung Fotomaterial und Visualisierungen. So kann man weiteren Imageschaden bis zur Rennovierung vermeiden.

Webseite des Anbieters www.schustermoebel.de


Räume emotionalisieren mit Innenarchitektur die Geschichten erzählt

Räume emotionalisieren mit Innenarchitektur die Geschichten erzählt war Thema des Referenten Armin Fischer, Gründer von DREIMETA in Augsburg. Der Sieger in der Kategorie "Young" hat das Gesamtkonzept des 25hours Hotel in Wien mit unverwechselbarem Design entwickelt. Die Hotelzimmerfotografie zeigt Mobilar in Zirkuswagenoptik und das Bad als Künstlergarderobe. Hotelgäste können so mit allen Sinnen die Zirkuswelt erleben. Für alle Räume, 34 Suiten und 185 Zimmer, wurde eine besondere Identität und Charakter geschaffen. Jeder Raum wird mit Innenarchitektur emotionalisiert die Geschichten erzählt und die Sinne berührt. Funktionalität der Architektur ist in den Konzepten immer gegeben und führt sogar zu neuen Designlösungen. Das Dreimeta Netzwerk zieht je nach Aufgaben weitere Spezialisten hinzu. Architekten, Innenarchitekten, Gastronomen, Designer, Marketing-Experten und Psychologen sorgen für immer neue Lösungen. Webseite des Anbieters www.dreimeta.com

Aktualisiert 20. März 2014 von Hotelfotografen Harald Schön